Menü
Motochecker MENÜ
HONDA CB1000GT 2026 VS SUZUKI GSX-S1000 2026 GX VS YAMAHA TRACER 9 2026
Play
Mit dem Klick akzeptierst du die Datenschutzbestimmungen.

Duell der großen, japanischen Touring-Bikes

Zusammenfassung

Im direkten Vergleich der Touring-Motorräder zeigt sich Honda mit der CB1000 GT als preislich attraktiver Einstieg: Für 17.490 Euro bietet sie den starken Inline-Vierzylinder aus der Hornet mit 149 PS und 102 Nm sowie ein umfangreiches Serienpaket aus Hauptständer, Griffheizung, Hebelschützern, Koffern und manuell verstellbarem Windschild. Die Suzuki GSX-S1000 GX überzeugt mit dem bewährten K5-Motor, 152 PS und 106 Nm, Aluminiumrahmen und semiaktivem Fahrwerk, punktet aber vor allem mit einem Tempomaten, der selbst nach Quickshifter-Einsätzen die Geschwindigkeit hält – das meiste Zubehör ist hier optional. Die Yamaha Tracer 9 GT ist etwas leichter und sparsamer, mit 890 Kubik, 119 PS, 93 Nm und einem cleveren Zubehörpaket inklusive Griffheizung, abnehmbaren Koffern und elektronisch verstellbarem Windschild. Alle drei Bikes bieten moderne Elektronik, Ride-by-Wire, ABS, Traktionskontrolle, TFT-Display und Keyless Go, unterscheiden sich aber im Charakter: Honda wirkt direkt und solide, Suzuki kraftvoll und sportlich, Yamaha agil und drehfreudig. Mit Sitzhöhen zwischen 825 und 860 mm, Gewichten von 227 bis 242 kg und Tankvolumen von 19 bis 21 Litern ist für jeden Touring-Fahrer etwas dabei. Probefahren lohnt sich, denn die Unterschiede in Fahrgefühl, Verbrauch und Ausstattung machen jedes Modell einzigartig.

Die Honda CB1000 GT, Suzuki GSX-S1000 GX und Yamaha Tracer 9 GT stehen heute im direkten Vergleich. Honda möchte nach dem Erfolg der Hornet 1000 im Naked-Bike-Segment nun im Touring-Segment angreifen. Bei unserem Vergleich nehmen wir die normale Tracer 9 GT mit manuellem Getriebe, um fair zu bleiben, da die Honda leider keine optionale E-Clutch bekommen hat – eine kleine Chance, die den Bedienkomfort deutlich erhöht hätte. Preislich liegt die Honda CB1000 GT bei 17.490 €, die Suzuki GSX-S1000 GX bei 19.990 €, und die Yamaha Tracer 9 GT bei 17.699 €, also relativ günstig. Damit positioniert sich die Honda als besonders preiswertes Touring-Bike mit viel serienmäßiger Ausstattung, während Suzuki etwas teurer ist und Yamaha in einem ähnlichen Preissegment wie Honda liegt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird bei Honda besonders durch serienmäßiges Zubehör wie Hauptständer, Griffheizung, Hebelschützer, Seitenkoffer und ein manuell verstellbares Windschild aufgewertet.

Motor, Leistung, Hubraum und Fahrverhalten

Die drei Bikes unterscheiden sich deutlich bei Motorcharakteristik und Leistung. Honda verbaut den Inline-Vierzylinder aus der Hornet mit veränderter Abstimmung: zweite und fünfte Gänge kürzer, der sechste etwas länger. Suzuki setzt auf den bewährten K5-Motor, der viel Power liefert, während Yamaha den CP3-Motor aus der MT-09 nutzt, der auch in der Tracer 9 GT und GT Plus verbaut ist. Hubraum: Honda und Suzuki 999 Kubik, Yamaha 890 Kubik. Bohrung × Hub: Honda 76 × 56,1 mm, Suzuki 73,4 × 59 mm, Yamaha 78 × 62 mm – Yamaha damit etwas langhubiger. Verdichtung: Honda 11,7:1, Yamaha 11,5:1, Suzuki 12,8:1. Leistung: Honda 149 PS, Suzuki 152 PS, Yamaha 119 PS. Drehmoment: Honda 102 Nm, Suzuki 106 Nm, Yamaha 93 Nm. Alle Bikes sind flüssigkeitsgekühlt. Das Fahrgefühl ist individuell: Honda bietet ein eher direktes, stabiles Handling, Suzuki kraftvollen Vortrieb, Yamaha sehr drehfreudigen, agilen Charakter. Probefahren ist definitiv empfehlenswert, um die Unterschiede zu erleben.

Rahmen, Fahrwerk, Elektronik und Reifen

Honda setzt auf einen Stahlrahmen, Suzuki und Yamaha auf Aluminium-Brückenrahmen. Fahrwerkstechnisch haben Honda und Suzuki semiaktive Showa-Fahrwerke, Yamaha ein semiaktives KYB-Fahrwerk, bei dem die Federvorspannung noch manuell eingestellt werden muss. Reifen: Alle 17 Zoll, vorne identisch, hinten hat Suzuki 190 mm, Honda und Yamaha 180 mm. Tankvolumen: Honda 21 l, Suzuki 19 l, Yamaha 19 l. Elektronik: Alle drei Bikes bieten eine 6-Achsen-IMU, Ride-by-Wire, verschiedene Fahrmodi, ABS, Traktionskontrolle, Tempomat, TFT-Display mit Bluetooth-Anbindung und Keyless Go. Besonderheiten: Die Tracer 9 GT bietet zusätzlich Quickshifter (optional YAMT), individuell einstellbare Slide Control, Wheelie Control, einstellbare Motorbremse, Speed Limiter und Matrix-LED-Scheinwerfer. Honda bietet eine separat einstellbare Motorbremse, Suzuki hält mit Quickshifter den Tempomat aktiv – sehr praktisch.

Zubehör, Gewicht, Sitzhöhe, Verbrauch und Farben

Bei Honda ist serienmäßig viel Zubehör enthalten: Hauptständer, Griffheizung, Hebelschützer, Seitenkoffer, manuell verstellbares Windschild. Bei Suzuki ist fast alles optional: Windschild manuell verstellbar, sonst kaum Zubehör. Yamaha punktet mit serienmäßigem Zubehör: Griffheizung, extrem schnell abnehmbare Koffer, optionales Topcase, elektronisch verstellbares Windschild, Hauptständer. Gewicht: Honda 229 kg (ohne Koffer), 242 kg (mit Koffern); Suzuki 232 kg (ohne Koffer); Yamaha 227–231 kg (inklusive Koffer). Sitzhöhe: Honda 825 mm, Suzuki 845 mm, Yamaha 845–860 mm (verstellbar). Verbrauch: Honda 6,0 l/100 km, Suzuki 6,2 l/100 km, Yamaha 5,0 l/100 km – realistisch. Farboptionen: Honda eher zurückhaltend mit Schwarz und Hellgrau, Suzuki in Blau, Schwarz und Rot, Yamaha ebenfalls zurückhaltend. Zusammengefasst bietet Honda ein sehr gutes Paket aus Preis, Ausstattung und Motorleistung, Suzuki punktet mit Kraft und Quickshifter-Funktionalität, Yamaha überzeugt durch Agilität, niedrigen Verbrauch und umfassendes Zubehör.

Veröffentlichungsdatum: 17.01.2026

Weitere Beiträge für dich