Moderne Retrobikes ab 10.000,--
Zusammenfassung
Du suchst ein Retrobike über 10.000 Euro? Die Auswahl reicht von modern interpretierten Klassikern bis zu puristischen Charaktermaschinen. Die Suzuki GSX-8T kombiniert linearen Parallel-Twin und moderne Technik mit Retro-Optik, während die Moto Guzzi V7 Sport mit luftgekühltem V-Twin und frühem Drehmoment echtes Oldschool-Feeling liefert. Deutlich sportlicher geht die Yamaha XSR900 mit starkem Dreizylinder vor, die Fahrspaß und Assistenzsysteme vereint. Klassischer wirkt die Kawasaki Z900RS mit souveränem Vierzylinder und runden Instrumenten. Die Honda CB1000R bringt Neo-Retro mit viel Leistung und niedriger Sitzhöhe. Ikonisch bleibt die Triumph Bonneville T120 mit viel Drehmoment und riesigem Customizing-Angebot, während die Speed Twin 1200 mehr Performance ins Spiel bringt. Premium und Boxer-Charakter bietet schließlich die BMW R nineT mit viel Individualisierungspotenzial.
Du suchst noch das passende Bike für den nächsten Gentleman Ride und hast mehr als 10.000 Euro Budget? Dann geht es hier um die spannendsten Retrobikes oberhalb dieser Marke. Den Einstieg macht die Suzuki GSX-8T beziehungsweise TT. Technisch basiert sie auf der 8S, trägt aber ein eigenständiges Retro-Styling. Der 776-Kubik-Parallel-Twin leistet 83 PS und 78 Nm und überzeugt mit sehr linearem Ansprechverhalten. Dazu kommen moderne Features wie TFT-Display, Ride Modes und Quickshifter up and down. Die T wiegt 201 kg bei 815 mm Sitzhöhe, die TT minimal mehr und ist etwas niedriger – spürbar ist das kaum. Deutlich charakterstärker wirkt die Moto Guzzi V7 Sport für 11.599 Euro. Ihr luftgekühlter V-Twin prägt Optik und Fahrgefühl gleichermaßen. 67 PS und 79 Nm stehen an, wobei 95 Prozent des Drehmoments schon bei 3.000 Umdrehungen verfügbar sind. Dieses frühe, kräftige Ansprechen sorgt für entspanntes, druckvolles Fahren mit viel mechanischem Charakter.
Charakter statt Kompromiss
Sportlicher wird es mit der Yamaha XSR900. Sie kombiniert Retro-Design mit moderner Naked-Bike-Technik auf Basis der MT-09. Der CP3-Dreizylinder mit rund 890 Kubik liefert 119 PS und 93 Nm und steht für puren Fahrspaß. Die Sitzposition ist etwas nach vorne geneigt, die Schwinge länger, das Gesamtpaket deutlich dynamischer. Elektronisch ist alles an Bord, was man erwartet: Assistenzsysteme, verschiedene Modi und moderne Anzeige. Oft verglichen wird sie mit der Kawasaki Z900RS. Hier dominiert klassisches Design mit angedeuteten Kühlrippen und runden Instrumenten, ohne auf aktuelle Technik zu verzichten. Der Vierzylinder bringt 116 PS und 98 Nm und vermittelt souveräne Laufruhe. Mit 835 mm Sitzhöhe wirkt sie größer und erwachsener als die Yamaha. Preislich liegt sie etwas höher, bietet dafür aber eine gelungene Mischung aus Retro-Optik und zeitgemäßer Ausstattung inklusive Quickshifter und Tempomat.
Wenn Klassik auf Power trifft
Die Honda CB1000R beziehungsweise CB1000F greift das Retro-Thema moderner auf. Ihr 1.000-Kubik-Vierzylinder leistet 124 PS und 103 Nm, wobei das Drehmoment früher anliegt als bei der sportlicheren Hornet. Optisch weniger klassisch als die Kawasaki, setzt sie klar auf TFT-Display, Ride Modes, USB-C-Anschluss und Connectivity. Mit 214 kg ist sie kein Leichtgewicht, bietet aber eine sehr niedrige Sitzhöhe von 795 mm und damit viel Zugänglichkeit. Noch klassischer präsentiert sich die Triumph Bonneville T120. Der 1.200-Kubik-Parallel-Twin liefert 80 PS und kräftige 105 Nm bereits bei niedrigen Drehzahlen. 233 kg Gewicht treffen auf eine niedrige Sitzhöhe von 790 mm, was sie angenehm zugänglich macht. Tempomat, Fahrmodi und hochwertige Bremsen sind serienmäßig. Besonders stark ist das Customizing-Potenzial: Der Aftermarket bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Individualisierung.
Stil, Sound und Seele
Wer mehr Performance im klassischen Gewand sucht, greift zur Speed Twin 1200. Der überarbeitete 1.200-Kubik-Motor leistet 105 PS und 112 Nm, das Fahrwerk ist sportlicher abgestimmt, die Sitzposition aktiver und die Sitzhöhe mit 805 mm etwas höher. 17-Zoll-Räder vorne und hinten sowie eine Upside-Down-Gabel unterstreichen den dynamischen Anspruch, während das Gewicht mit 216 kg deutlich unter der Bonneville liegt. An der Spitze steht schließlich die BMW R nineT. Ihr 1.170-Kubik-Boxermotor bringt 109 PS und 115 Nm und sorgt für ein sehr eigenständiges Fahrgefühl. Mit Kardanantrieb, moderner Elektronik und vielen Individualisierungsoptionen richtet sie sich an Fahrer, die Charakter schätzen und bereit sind, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Der Konfigurator bietet zahlreiche Extras, wodurch der Preis schnell steigt – Retro trifft hier auf Premium-Anspruch.